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Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer – Aber wie schreiben?

Ich habe auch lange gegrübelt wie ich denn nun meinen Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer schreiben soll.

Nach einigen “googlen” und basteln kann man zum Beispiel auf den folgenden Text kommen.

ACHTUNG, DIESER TEXT IST NUR EIN BEISPIEL. 1zu1 KOPIEREN IST UNTERSAGT!

 

Sehr geehrter NAME,

ich möchte den Kriegsdienst verweigern, da ich mit einer Waffe in der Hand in Krisen- und Kriegssituationen nicht auf andere Menschen schießen könnte.

Durch die berufliche Tätigkeit meiner Eltern werde ich oft mit Leben und Tod konfrontiert und weiß die Würde und Achtung vor dem Leben zu schätzen. Deshalb könnte ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, bei der Bundeswehr zu erlernen, andere Menschen zu töten.

Des Weiteren lehne ich aus religiösen Gründen jegliche Art von Krieg und Gewalt ab und könnte eine derartige Ausbildung und den eventuellen Kriegseinsatz nicht mit meiner persönlichen Einstellung vereinbaren.

Mit meinem Antrag auf die Kriegsdienstverweigerung berufe ich mich auf den Artikel 4, Absatz 3 des Grundgesetzes:

 

„Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“

Als ich vor einiger Zeit einen Film über den Vietnamkrieg gesehen habe („Wir waren Helden“), wurde mir bewusst was der Verlust eines Menschen bedeutet. Außerdem erschütterten mich die Brutalität und Gewalt, die mit jeglichen Kriegshandlungen verbunden sind.

Durch meine Erziehung empfinde ich es als äußerst wichtig, Menschenleben zu achten und zu bewahren. Im Zivildienst kann ich meine christlichen und humanistischen Vorstellungen im täglichen Umgang mit älteren, kranken und behinderten Menschen verwirklichen.

Mit freundlichen Grüßen,

 

 

NAME

 

Wichtig ist bei solcher Art von Verweigerungen, dass überzeugende Argumente mit eingebracht werden. Ihr müsst ja nicht die hundertprozentige Wahrheit erzählen – denn wer kann schon nachprüfen, wie Gottesgläubig ihr wirklich seid? Argumentiert mit Kirche, moralischen Grundsätzen und (bekannten) Filmen, die euch abgeschreckt haben könnten. Stellt dar, dass ihr es mit eurem Gewissen nicht vereinbaren könnt, Waffen auf Menschen zu richten und “abzudrücken”.

Auch, wie in dem Beispieltext aufgeführt, ein Bezug zum GG (Grundgesetz) ist nicht falsch.

Hoffe, dass hat euch ein bisschen geholfen. Wenn ihr noch Ergänzungen habt: Ich freue mich auf Kommentare…

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